Aktuelle Ausstellung




Zeitspuren. Gemälde von Reinhardt Schuster


14. Mai – 07. August 2022


Reinhardt Schuster wurde 1936 in Brenndorf/Bod in Siebenbürgen, Rumänien geboren. 1952 erhielt er in Kronstadt/Brașov ersten Zeichenunterricht bei Hans Mattis-Teutsch, besuchte zwischen 1953-1957 das Kunstlyzeum und zwischen 1958-1964 die Kunstakademie in Bukarest. Dort lebte und arbeitete der Künstler bis zu seiner Ausreise 1983 in die Bundesrepublik Deutschland. In Bukarest hatte Reinhardt Schuster bereits unterrichtet, in Düsseldorf leitete er von 1985 bis 2004 den Kurs Malerei am Lernort Studio.

Er nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und hatte Einzelausstellungen in Bukarest, Kronstadt, Hermannstadt, Temeswar, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt a.M., München, Bonn, Rom, London, Tokio und Bern. Heute hat der Künstler seinen Wohnsitz in Bonn und ist weiterhin künstlerisch aktiv.

In über sechzig Schaffensjahren entstand ein vielschichtiges Werk, in dem sich Reinhardt Schuster von der kleinformatigen Zeichnung bis zum monumentalen Wandgemälde allen künstlerischen Herausforderungen gestellt hat. Dabei hat der Maler einen ihm eigenen Stil entwickelt.

Seine geometrisch-abstrakten, flächigen Figurationen sind von tiefgründigen Aussagen zur Welt und der Zeit, in der sie entstanden und die den Siebenbürger geprägt hat, bestimmt. Diese faszinierenden ,“Zeitspuren” eines langen und ereignisreichen Künstlerlebens sind nun erstmals vom 14. Mai bis zum 7. August 2022 in einer Sonderausstellung im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zu erleben.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler und mit Unterstützung der “Dorfgemeinschaft der Brenndörfer” (HOG Brenndorf). Sie wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.