Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle finden Sie Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen, die ich gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern anbiete.

Mit großem Erfolg (ausverkaufter Saal) hat Ende Juni der Auftakt zur Siebenbürgischen Filmreihe in Heilbronn stattgefunden. Die Reihe begann mit Florin Besoius‘ „Erfolgsgeschichten“, einem Film nicht über Abwanderung, sondern Zuwanderung nach Siebenbürgen. Nach der Pandemie war Besoiu mein erster Gast im neuen Kultur- und Begegnungszentrum auf Schloss Horneck. Er war begeistert, die Schätze dieses kulturellen Zentrums der Siebenbürger Sachsen in Deutschland kennenzulernen und erstmals auch das Siebenbürgische Museum zu besuchen. Christian Rother vom Siebenbürgen-Institut, ein Mühlbacher wie Besoiu, war so freundlich, unseren Gast durch den Lesesaal und die neuen Räume der Bibliothek zu führen. Große Freude! Die Siebenbürgische Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. (Kreisverband Heilbronn), dem Kinostar Arthaus in Heilbronn sowie dem Deutschen Kulturforum (DKF). Im Oktober und November sind die nächsten Termine der Filmreihe geplant. Hinweise folgen rechtzeitig an dieser Stelle.

In München traf ich Anfang Juli Dagmar Seck, Bundeskulturreferentin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, und Iris Oberth, die Leiterin des neu eingerichteten Kulturwerks der Siebenbürger Sachsen. Neue Pläne und Ideen für gemeinsame Projekte und Initiativen sind entstanden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

In den Sommermonaten werde ich viel in Rumänien unterwegs sein. Meine erste Station ist Kronstadt. Dort werde ich gemeinsam mit Petra Antonia Binder und dem von ihr gegründeten Verein „Cu TIMP pentru CULTURĂ“ einen Theaterworkshop mit Jugendlichen realisieren. Der Titel ist Dor! Dor? Das Land, in dem ich geboren bin (viele weitere Informationen hierzu auf Facebook unter: www.facebook.com/cutimp). Thematisiert wird das Spannungsverhältnis von Geburts- und Lebensorten – eine Frage, die Jugendliche besonders bewegt und gesellschaftlich immer relevanter wird. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Staatsministerin für Kultur und Medien (BKM), der M&V Schmidt Stiftung sowie dem Demokratischen Forum der Deutschen Kreis Kronstadt (DFDKK).

Anschließend bin ich eingeladen, an den Feierlichkeiten zu Samuel von Brukenthals 300. Geburtstag in Hermannstadt teilzunehmen. Besonders freue ich mich auf die Exkursionen an die Orte von Brukenthals kulturhistorisch bedeutsamen Wirken.
Flyer PDF

„Heimatfremde – Ein Schülerstück über das Ankommen“ ist der Titel eines Workshops, der aufgrund der Pandemie verschoben werden musste. Er wird nun in der letzten Septemberwoche in Holzmengen stattfinden. Eine Gruppe von Jugendlichen wird zusammenfinden, um gemeinsam mit Daniel Plier und Hunor Horváth – beide von der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Theaters – ein kleines Schauspiel einzuüben. Begleitet werden die Jugendlichen dabei von Aurelia Brecht, der ifa-Kulturmanagerin in Hermannstadt. Unter der professionellen Anleitung der beiden Schauspieler sollen anschließend Erfahrungen und Ergebnisse in kleine szenische Stücke transferiert werden.
Ausgangspunkt des Workshops bildet das Filmprojekt „Heimatfremde. – Eine Zeitzeugenwerkstatt für Jugendliche“, das sich auf dieser Seite unter den FORTLAUFENDE FORMATE findet.

Das Interesse an den Angeboten zur Projektförderung hat in den letzten Monaten nochmals zugenommen, mehrere interessante Veranstaltungen sind in Vorbereitung. Selbstverständlich werden Anträge auch weiterhin angenommen, das Beratungsangebot läuft ebenfalls weiter. Sie erreichen mich zur Sommerzeit idealerweise per Email, dann können wir einen Termin zum Telefonat oder auch vor Ort vereinbaren.

Abgeschlossen ist mittlerweile das Projekt mit dem Bukowina-Institut unter dem Titel Klänge der Bukowina. Musikkulturen einer multiethischen Region. Die neuen Interpretationen von herausragenden Stücken der bukowinischen Kunst- und Volksmusik werden ab September mit dem Launch des Onlineportals COPERNICO – Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa beim Herder-Institut online verfügbar sein.

Gundelsheim am Neckar, im Juli 2021

  • Gespräch über ERFOLGSGESCHCHTEN / Folorin Besoiu & Heinke Fabritius / Foto: J. Binder

    Gespräch über ERFOLGSGESCHCHTEN / Folorin Besoiu & Heinke Fabritius / Foto: J. Binder

  • Beim Planungstreffen in München: Dr. Heinke Fabritius, Dagmar Seck und Dr. Iris Oberth (v. li. n. re.) / Foto: privat

    Beim Planungstreffen in München: Dr. Heinke Fabritius, Dagmar Seck und Dr. Iris Oberth (v. li. n. re.) / Foto: privat

  • Workshop und Performance in Kronstadt & Katzendorf

    Workshop und Performance in Kronstadt & Katzendorf

  • Petra Binder mit den Plakaten zur Performance / Foto: H. Fabritius

    Petra Binder mit den Plakaten zur Performance / Foto: H. Fabritius

WERKSTATTGESPRÄCHE – Die Kulturreferentin im Gespräch mit Kulturschaffenden

Folge 1 – POMONA ZIPSER:
Über Schönheit und Strenge – und Berlin (SbZ, 15. Juni, 2020)
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Folge 2 – FERENC GÁBOR:
Solo-Viola des Konzerthausorchesters am Gendarmenmarkt
(SbZ, 15. Juli, 2020)
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Folge 3 – DR. MARKUS LÖRZ:
Die Faszination des Siebenbürgischen Museums in Gundelsheim
(SbZ, 10. August 2020)
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Folge 4 – JULIA KOCH:
Hinter den Kulissen des Museums
(SbZ, 25. Oktober 2020)
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Folge 5 – THOMAS PERLE:
Karpatenflecken, biographisch und theatralisch
(SbZ, 25. November 2020)
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Folge 6 – NOÉMI KISS:
Nostalgie und Neuanfang
(SbZ, 18. Mai 2021)
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  • Pomona Zipser, Foto: Stephan Müller

    Pomona Zipser, Foto: Stephan Müller

  • Ferenc Gábor, Foto: Streefkerk

    Ferenc Gábor, Foto: Streefkerk

  • Dr. Markus Lörz, Foto: SMGaN

    Dr. Markus Lörz, Foto: SMGaN

  • Julia Koch, Foto: Manuel Mayerhöffer

    Julia Koch, Foto: Manuel Mayerhöffer

  • Thomas Perle, Foto: Julia Grevenkamp

    Thomas Perle, Foto: Julia Grevenkamp

  • Noémi Kiss Magvető, Foto: Lenke Szilágyi

    Noémi Kiss Magvető, Foto: Lenke Szilágyi

(Nach)Klänge der Bukowina: Musikkulturen einer multiethnischen Region

In Kooperation mit dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg, dem Fachbereich Musikwissenschaften an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg sowie dem Jüdischen Museum in Augsburg hat das Kulturreferat für Siebenbürgen Projektmittel zur Herstellung eines Kurzfilms eingeworben, der exemplarisch die Musikkulturen der Bukowina vorstellt.

Das literarische Schaffen der historischen Region Bukowina, die heute als multiethnisches Gebiet par excellence erinnert wird, ist Gegenstand vielfältiger Forschungen. Bislang wenig Beachtung fand dagegen ihre musikalische Vielfalt, was durchaus verwunderlich ist, denn die Region brachte ausgezeichnete Musiker*innen hervor, die enge Kontakte zu bedeutenden musikalischen Zentren wie Bukarest und Wien unterhielten. Im Fokus steht somit eine bislang wenig erschlossene Perspektive auf europäische Verflechtungsgeschichten. Dieser Leerstelle widmet sich das Kooperationsprojekt, das anhand eines online abrufbaren Konzertes sowie kommentierter Einführungen das musikalische Leben der Bukowina vergegenwärtigt und sowohl die Hochkultur wie auch das Volkslied einbezieht.

Das im Rahmen des am Herder-Institut entstehenden Onlineportals Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa geförderte Projekt wird im Frühjahr 2021 über das Portal sowie über die Homepages der Kooperationspartner abrufbar sein.

Sehen Sie hier eine kleine Bilddokumentation des Aufnahmetages in den Räumen der „JMAS Ehemaligen Synagoge Kriegshaber“. Als Künstler und Interpreten engagiert waren:
Mia Jakob, Sopran
Denise Maurer, Klavier
Martina Swandulla-Gebauer, Alt
Richard Resch, Tenor
Lutz Landwehr von Pragenau, Komponist

  • Der Bechsteinflügel wird gebracht, Foto Heinke Fabritius

    Der Bechsteinflügel wird gebracht, Foto Heinke Fabritius

  • Aufnahmeort ehemalige Synagoge Kriegshaber, Augsburg, Foto Heinke Fabritius

    Aufnahmeort ehemalige Synagoge Kriegshaber, Augsburg, Foto Heinke Fabritius

  • Die richtige Position finden, Foto Heinke Fabritius

    Die richtige Position finden, Foto Heinke Fabritius

  • Stimmprobe, Foto Ilya Kotov

    Stimmprobe, Foto Ilya Kotov

  • Einsinngen, Foto Ilya Kotov

    Einsinngen, Foto Ilya Kotov

  • Lutz Landwehr von Pargenau, Foto Ilya Kotov

    Lutz Landwehr von Pargenau, Foto Ilya Kotov

  • Martina Swandulla-Gebauer, Foto Ilya Kotov

    Martina Swandulla-Gebauer, Foto Ilya Kotov

  • Lutz Landwehr von Pragenau, Richard Resch, Foto Heinke Fabritius

    Lutz Landwehr von Pragenau, Richard Resch, Foto Heinke Fabritius

  • Richard Resch, Foto Heinke Fabritius

    Richard Resch, Foto Heinke Fabritius

  • Denise Maurer, Foto Heinke Fabritius

    Denise Maurer, Foto Heinke Fabritius

  • Denise Maurer, Mia Jakob, Foto Marc Schroeder

    Denise Maurer, Mia Jakob, Foto Marc Schroeder

  • Aufnahmen mit der Handkamera, Foto Heinke Fabritius

    Aufnahmen mit der Handkamera, Foto Heinke Fabritius

  • Denise Maurer, Mia Jakob, Foto Marc Schroeder

    Denise Maurer, Mia Jakob, Foto Marc Schroeder