Archiv 2020

Neujahrsgruß 2021 der Kulturreferentin

In diesen Tagen gibt es wenig Optionen für Reisen und Begegnungen. Besuche von Ausstellungen, Konzerten oder Theateraufführungen fallen aus. Die inspirierende, stärkende Kraft, die Kultur für unser Leben und für jede Gesellschaft bedeutet, kann sich nicht wie gewohnt entfalten. Der Transfer in den digitalen Raum ist kein vollwertiger Ersatz. Bleibt zu hoffen, dass dies ein Weg ist, den wir nur für eine gewisse Zeit gehen müssen.

Für eine gewisse Zeit ein Weg ist der Titel einer Skulptur der in Hermannstadt geborenen, in Berlin lebenden Künstlerin Pomona Zipser aus dem Jahr 2019. Entstanden vor Ausbruch der Pandemie klingt hierin etwas Grundsätzliches an, was gleichwohl starke Resonanz vor dem aktuellen Hintergrund besitzt.

Das Foto zeigt diese Arbeit: Eine 12 Meter lange und knapp 3 Meter hohe, aus hölzernen Reststücken gefertigte Konstruktion, die einem Steg ähnelt und von Hier nach Dort führt. Wo Anfang und Ende – oder gar ein Ziel – liegen, bleibt offen. Ebenso offen bleibt, in welche Richtung dieser Weg zu gehen wäre, was am stärksten zu erfahren ist, wenn man um die Arbeit herumgeht. Das ganze Gefüge ist höchst fragil, ein Stoß, eine Erschütterung des Grundes können dazu führen, dass alles in sich zusammenfällt. Die Konstruktion steht frei, ist nicht im Boden verankert. Stabilität gewinnt sie allein aus sich selbst. Dabei wirken Kräfte und Gegenkräfte, die durch Seile und Knoten reguliert werden. So geht eine Stärke von diesem Werk aus, das – so scheint‘s – sein Lot gefunden hat und gefasst die eigene Vergänglichkeit trägt.

Im vergangenen Sommer wurde die Skulptur erstmals öffentlich gezeigt. Den Rahmen dafür bot eine Gruppenausstellung im Zentrum für Aktuelle Kunst (ZAK) der Zitadelle Spandau. Nach Ausstellungsende beschlossen wir mit der Künstlerin Pomona Zipser und dem ZAK-Leiter Ralf Hartmann, die Arbeit fotografisch zu dokumentieren. Bevor die Skulptur wieder im Atelier verschwinden würde, sollte eine Aufnahme, aus der auch das Foto hervorging, das Gleichgewicht der Kräfte für die Zeit bewahren.

Die Aktion wurde zu einer Performance eigener Art: Für das gewünschte Foto musste die Skulptur komplett abgebaut und transportiert werden, um dann im Hof der Zitadelle wieder neu zu entstehen. Nur zwei Tage stand sie schließlich dort, unter freiem Himmel, irgendwie strahlend, noch stärker sich den Widernissen aussetzend – für eine gewisse Zeit ein Weg.

Als Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim am Neckar wünsche ich Ihnen und uns allen einen guten Weg für das Neue Jahr – und viele Wege, die in die Zielregionen des Kulturreferats nach Siebenbürgen, Maramuresch, Bessarabien, in die Bukowina, Walachei, Moldau und Dobrudscha führen!

Heinke Fabritius, im Januar 2021

Pomona Zipser, FÜR EINE GEWISSE ZEIT EIN WEG, 2019, Holz, Seil, Farbe, 290 × 185 × 1150 cm, Temporäre Installation nach „Not only in space, but also in time“ Ausstellung des ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst, Zitadelle Spandau 2020. Eine Kooperation von ZAK und der Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, Foto: Jürgen Baumann, Berlin

ORDER 7161 – ZEITZEUGENPORTRÄTS EINER DEPORTATION

MARC SCHROEDER

75 Jahre nach Stalins Geheimbefehl 7161, der die Deportation von 70.000 Rumäniendeutschen zur Wiederaufbauarbeit in die Sowjetunion zur Folge hatte, erinnert diese Ausstellung an eine fast vergessene Episode europäischer Nachkriegsgeschichte.

Marc Schroeders Zeitzeugenportraits, entstanden in Rumänien während mehrerer Reisen zwischen 2012 und 2015, sie dokumentieren Erinnerungen und Gespräche mit hochbetagten Menschen, die Opfer der Deportationen wurden. Sie erzählen vom persönlichen Umgang mit den erlittenen Traumata, die aus der fragwürdigen Zuweisung „kollektiver Schuld“ resultieren.

Die Ausstellung ORDER 7161, ZEITZEUGEN EINER DEPORTATION von Marc Schröder, die von Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, kuratiert wird, ist am 22. Oktober im Bukowina-Institut an der Universität Augsburg eröffnet worden. Erste Führungen und ein Zeitzeugen-Workshop konnten bereits vor dem Lockdown stattfinden, weitere sind für Dezember und Januar geplant. Bei Interesse an einer Führung oder an einem Ausstellungsbesuch bitten wir Sie um vorherige Anmeldung unter: 0821/577067 oder info@bukowina-institut.de

https://www.uni-augsburg.de/…/

  • Ausstellungsaufbau im Bukowina-Institut, Foto HF

    Ausstellungsaufbau im Bukowina-Institut, Foto HF

  • Ausstellungsaufbau im Bukowina-Institut, Foto HF

    Ausstellungsaufbau im Bukowina-Institut, Foto HF

  • Blick in die Ausstellung, Foto MS

    Blick in die Ausstellung, Foto MS

  • Blick in die Ausstellung, Foto MS

    Blick in die Ausstellung, Foto MS

  • Blick in die Ausstellung, Foto MS

    Blick in die Ausstellung, Foto MS

  • Erste Gäste, Foto HF

    Erste Gäste, Foto HF

  • Besucher nach der Vernissage, Foto MS

    Besucher nach der Vernissage, Foto MS

  • Führung mit der Kulturreferentin, Foto MS

    Führung mit der Kulturreferentin, Foto MS

KÄTHE KOLLWITZ
DIE WELT IN SCHWARZ UND WEISS

Kabinettausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum, Lüneburg
22.02. bis 21.06.2020

ERÖFFNUNG
21. Februar 2020, 18.30 Uhr

GRUSSWORT:
Dr. Joachim Mähnert, Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums

EINFÜHRUNGSVORTRAG:
Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, Gundelsheim an Neckar
Käthe Kollwitz´ Zyklus „Die Weber“ – nach Gerhard Hauptmann. Auftakt einer bemerkenswerten Karriere

Sie war die erste Frau, die zur Professorin der Preußischen Akademie der Künste ernannt wurde und gilt vielen noch heute als die wichtigste Künstlerin in Deutschland: Käthe Kollwitz (1867-1945) erlangte als Grafikerin Weltruhm. Aus Anlass ihres 75. Todestages zeigt das Ostpreußische Landesmuseum eine Auswahl aus ihrem druckgrafischen Werk.
Käthe Kollwitz wurde in Ostpreußens Hauptstadt Königsberg geboren und begann dort auch ihr Malereistudium, welches sie in Berlin und München fortsetzte. Es war jedoch nicht die Malerei, mit der sie große Bekanntheit erlangen sollte, sondern ihre Begabung in grafischen Arbeiten. Die Bilder von fein schraffierten, fast verletzlich gezeichneten Menschen, die einander umschlingen, für ihre Rechte protestieren oder sich helfend die Hand reichen, sind weltberühmt. Kollwitz verlieh den Armen ein Gesicht und rückte sie in den Mittelpunkt ihrer Kunst – ein Schaffen, das für damalige Kunstsujets ungewöhnlich war. (aus: OL Newsletter Februar 2020)

Den Einführungsvortrag hält Dr. Heinke Fabritius, Kunsthistorikerin und Kulturreferentin für Siebenbürgen, die im Rahmen ihrer Reihe DEUTSCHSPRACHIGE KÜNSTLERINNEN IM UND AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA Leben und Werk herausragender weiblicher Künstlerpersönlichkeiten vorstellt. Die Reihe beleuchtet maßgebliche Hauptwerke der jeweiligen Künstlerinnen gerade vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Herkunft und Lebenswege.
Dem sogenannten „Weberzyklus“ kommt in Käthe Kollwitz´ Werk eine Schlüsselposition zu. Er ist nicht nur prägnanter Ausdruck für die soziale Verantwortung ihrer Kunst, sondern zugleich die Werkgruppe, mit der die junge Künstlerin und Mutter gegen vielerlei Widerstände die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit erringen konnte. Die Klarheit und Insistenz, mit der sie hier ihre künstlerischen wie aber auch politisch-sozialen Grundsätze formuliert, wurden maßgeblich für ein Künstlerinnenleben, in dem Gabe und Talent immer auch Verpflichtung war.

Ausstellungsflyers (PDF)

  • Käthe Kollwitz, Im Kinderhospital, Lithographie, 1926, copyright – Ostpreußisches Landesmuseum

    Käthe Kollwitz, Im Kinderhospital, Lithographie, 1926, copyright – Ostpreußisches Landesmuseum

  • Eröffnungsvortrag der Kulturreferentin, Copyright: Ostpreußisches Landesmuseum

    Eröffnungsvortrag der Kulturreferentin, Copyright: Ostpreußisches Landesmuseum

ORDER 7161
ZEITZEUGENPORTRÄTS EINER DEPORTATION

MARC SCHROEDER


15. Januar bis 18. Februar 2020

VERNISSAGE 14. Januar 2020 um 19.00 Uhr

BEGRÜSSUNG Claudiu Florian
EINFÜHRUNG Dr. Heinke Fabritius
KÜNSTLERGESPRÄCH Marc Schroeder

FINISSAGE 18. Februar 2020 um 19.00 Uhr

75 Jahre nach Stalins Geheimbefehl 7161, der die Deportation von 70.000 Rumäniendeutschen zur Wiederaufbauarbeit in die Sowjetunion zur Folge hatte, erinnert diese Ausstellung an ein fast vergessenes Kapitel europäischer Nachkriegsgeschichte.
Marc Schroeders Zeitzeugenporträts, entstanden in Rumänien während mehrerer Reisen zwischen 2012 und 2015, dokumentieren Erinnerungen und Gespräche mit hochbetagten Menschen, die Opfer der Deportationen wurden. Sie erzählen von ihrem persönlichen Umgang mit erlittenen Traumata und den bedrückenden Aspekten »kollektiver Schuld«.

Ausstellung des Rumänischen Kulturinstituts Berlin
in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin für Siebenbürgen.

Ergänzungstext ORDER 7161 (PDF)

Einladung zur Ausstellung (PDF)

www.marcpschroeder.com/order7161/

FÜHRUNGEN Dr. Heinke Fabritius
16. und 30. Januar um 17.00 Uhr
13. und 18. Februar um 17.00 Uhr – im Februar in Anwesenheit des Fotografen – weitere Termine auf Anfrage unter 030 . 890 61 987

Öffnungszeiten Di – Fr, 14.00 bis 18.00 Uhr und auf Anfrage
unter 030 . 890 61 987
Rumänisches Kulturinstitut, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin

Erinnerungen in Bild und Wort – ein literarischer Abend in der RKI-Galerie
14. Februar 2020 um 19.00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung Order 7161. Zeitzeugenporträts einer Deportation widmet sich dieser literarische Abend in der Galerie des Rumänischen Kulturinstituts ebenfalls der Erinnerungsarbeit. Die Schauspielerin Monica Broos und ihr Kollege Konstantin Bez lesen ausgewählte Textpassagen von Herta Müller und Oscar Pastior. Mit ihren eindrucksvollen Stimmen eröffnen Broos und Bez einen Dialog mit den fotografischen Zeitzeugenportraits von Marc Schroeder und lassen so einen multimedialen Erinnerungsraum aus verschiedenen Perspektiven entstehen.

Gelesen wird in einer exklusiven Vorabpräsentation auch aus Mariana Gorczyca „Diesseits und jenseits des Tunnels 1945“ (Dincoace şi dincolo de tunel 1945, Iaşi, Polirom 2019). Die rumänische Originalfassung wurde im letzten Jahr mit großer Resonanz auf dem Minderheiten-Festival „Pro-Etnica“ in Schäßburg/Sighisoara vorgestellt. Mittlerweile ist die erste Auflage vergriffen. Eine deutsche Ausgabe in Übersetzung von Beatrice Ungar wird in Kürze erscheinen; ausgewählte Passagen werden hier erstmals vorgestellt.

Durch den Abend mit Literatur und Kunst führt die Kulturreferentin für Siebenbürgen, Dr. Heinke Fabritius.

www.icr.ro/berlin/ordinul-7161-evocari-literare/de

  • Portrait Franz Pleth (*1926) - copyright Marc Schroeder

    Portrait Franz Pleth (*1926) - copyright Marc Schroeder

  • Portrait Rita Petri (*1927)  - copyright Marc Schroeder

    Portrait Rita Petri (*1927) - copyright Marc Schroeder

  • ORDER 7161 - Die Ausstellung im RKI - copyright Marc Schroeder

    ORDER 7161 - Die Ausstellung im RKI - copyright Marc Schroeder

  • ORDER 7161 - Die Ausstellung im RKI  - copyright Marc Schroeder

    ORDER 7161 - Die Ausstellung im RKI - copyright Marc Schroeder

  • Eröffnung im Rumänischen Kulturinstitut  - copyright Kulturreferentin

    Eröffnung im Rumänischen Kulturinstitut - copyright Kulturreferentin

  • Eröffnung im Rumänischen Kulturinstitut - copyright RKI Berlin

    Eröffnung im Rumänischen Kulturinstitut - copyright RKI Berlin

  • Besucher im Rumänischen Kulturinstitut - copyright RKI Berlin

    Besucher im Rumänischen Kulturinstitut - copyright RKI Berlin

  • Claudiu Florian und Inge Weiss vor dem Zeitzeugengespräch  - copyright Kulturreferentin

    Claudiu Florian und Inge Weiss vor dem Zeitzeugengespräch - copyright Kulturreferentin

Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion

Sa, 18.1.2020, 15:30 Uhr
Bundesplatz-Kino
Bundesplatz 14
10715 Berlin
Eintritt: 6 €

Im Gedenkjahr »75 Jahre Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion« präsentieren das Deutsche Kulturforum östliches Europa, die Kulturreferentin für Siebenbürgen und das Bundesplatz-Kino zwei Dokumentarfilme:
Heimkehr aus der Sklaverei, RO/D 2011, 35 min
Die Überlebenden im Winter. Erinnerungen aus der Deportation,
RO 2017, 35 min.

Mitwirkende
Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum Gundelsheim
Günter Czernetzky, Filmregisseur
Florin Besoiu, Filmregisseur
Claudiu Florian, Leiter des Rumänischen Kulturinstituts Berlin
Dr. Ingeborg Szöllösi, Südosteuropa-Referentin im Deutschen Kulturforum östliches Europa

Download Flyer (PDF)

Bildnachweis: Friedrich von Bömches, Deportation, 1995, 70 × 100 cm,
Mischtechnik auf Karton, © Bastian von Bömches

Archiv 2019

Herzliche Einladung zur Ausstellung

ORDER 7161
MARC SCHROEDERS ZEITZEUGENPORTRÄTS
EINER DEPORTATION

Vernissage
Freitag, 9. August 2019, 20 Uhr

Begrüßung
Prof. Klaus Bushoff

Einführung
Dr. Heinke Fabritius,
anschließend im Künstlergespräch mit Marc Schroeder

Ausstellungsdauer
10. – 31. August 2019

Öffnungszeiten
Mi, Do, Fr 16 – 19 Uhr
Sa 12 – 18 Uhr

Finissage
Samstag, 31. August 2019, 16 Uhr
Ausstellungsrundgang und Künstlergespräch mit
Marc Schroeder
Moderation: Dr. Heinke Fabritius

Download Einladungskarte (PDF)

JUGENDPROJEKT: VIELFALT ERLEBEN!

Grenzüberschreitender Theaterworkshop

7.-17. Juli 2019 in Rumänien (Klausenburg/Cluj, Kronstadt/Braşov, Bukarest/ Bucureşti
6.-16.September 2019 in Deutschland (Berlin, Greifswald, Stralsund)

Der Theaterworkshop war ein Kooperationsprojekt mit dem Katholischen Jugendhaus (Ludwig-Wolker-Haus) e.V. in Berlin und der Asociatia Honterus Alumni Club (Alumni-Verein des Honterus-Lyceums) in Kronstadt/Braşov gemeinsam mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR).
Es wurde gefördert durch das Erasmus+ Programm (Jugend in Aktion / Jugendmobilität) der EU zuzüglich einer Fehlbedarfsfinanzierung durch die BKM im Rahmen der Sonderförder-ausschreibung Vielstimmige Erinnerung – gemeinsames Erbe – europäische Zukunft: Kultur und Geschichte der Deutschen und ihrer Nachbarn im östlichen Europa.
Mit dem von der Kulturreferentin initiierten und inhaltlich konzipierten Projekt “Vielfalt erleben!” konnten für zwanzig Jugendliche aus Deutschland und Rumänien zwei jeweils zehntägige Begegnungsfahrten ermöglicht werden. Im Zentrum der gemeinsamen Reisen stand die gemeinsame Theaterarbeit, die ein wechselseitiges Kennenlernen und den Austausch über aktuell gegebene Lebenswirklichkeiten in Rumänien und Deutschland ermöglichen sollte. An diese Erfahrungen anknüpfend wurden grundlegende Informationen zur Geschichte und Landeskunde durch die Kulturreferentin vermittelt. Als zentraler Referenzpunkt fungierte die Auseinandersetzung mit historischen und gegenwärtig gelebten Formen regionaler Multiethnizität.

  • Plakat zur Aufführung in Kronstadt

    Plakat zur Aufführung in Kronstadt

  • Aufführung in der Reduta, Foto: Renate Krekeler-Koch

    Aufführung in der Reduta, Foto: Renate Krekeler-Koch

  • Mittagessen in Katzendorf/Cata, Foto: KR

    Mittagessen in Katzendorf/Cata, Foto: KR

  • Plakat zur Aufführung in Berlin

    Plakat zur Aufführung in Berlin

  • Aufführung im Berliner Fuchsbau, Foto: Marc Schroeder

    Aufführung im Berliner Fuchsbau, Foto: Marc Schroeder

  • Aufführung im Berliner Fuchsbau, Foto: Marc Schroeder

    Aufführung im Berliner Fuchsbau, Foto: Marc Schroeder

  • In Stralsund, Foto: Renate Krekeler-Koch

    In Stralsund, Foto: Renate Krekeler-Koch

BOMBAST DUO

ZWEIGE VERWURZELN
eine Performance von Katarzyna Guzowska & Elena Zipser

Samstag, 8. Juni 2019 um 15.30 Uhr
Einführung: Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen

Stellen Sie sich einen Baum vor: ein Stamm und zwei Äste. Der eine Ast ist gesund, kräftig und stark, der zweite dünner, schwächer. Wie könnten sie sich zueinander verhalten, und was sagt dieses Bild über Identität heute? Dies performativ und dialogisch durchzuspielen, machen sich Elena Zipser und Katarzyna Guzowska zur Aufgabe.
Elena Zipser studierte Freie Kunst in Madrid und Berlin, für ihr Werk greift sie spielerisch auch auf ihre siebenbürgischen Wurzeln zurück. Katarzyna Guzowska aus Warschau nimmt sich der Sache aus anderem Blickwinkel und mit den Methoden der Performerin und Medienkünstlerin an. Im Zusammenspiel der beiden finden ihre jeweiligen Arbeitsweisen einen neuen Ausdruck.
Auf Einladung der Kulturreferentin für Siebenbürgen hat BOMBAST DUO für den Heimattag 2019 eine Performance entwickelt, die ungewohnt und frisch nach der Rückbindung an die Wurzeln fragt.

Einladung (PDF)

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu

  • Performance

    Performance "Zweige Verwurzeln" von Elena Zipser, Foto: George Dumitriu